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--> Kategorie: Rechenschwäche erkennen und vorbeugen
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Nicht bis zur 3. Klasse warten
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Obwohl zehn Prozent aller Kinder unter Rechenschwäche leiden, wird sie weniger beachtet als die Leserechtschreibschwäche (LRS). Unter Rechenschwäche oder Dyskalkulie versteht die Wissenschaft eine Teilleistungsschwäche im mathematischen Bereich. Die Ursachen sind vielfältig. Neben organischen Störungen werden auch Lernblockaden auf Grund familiärer Spannungen oder Lehrerwechsel genannt. Rechenschwache Kinder können intelligent, konzentriert und motiviert sein wie andere auch und insgesamt gute Noten haben; und sie wissen ganz genau, dass die Mathematik aus Regeln besteht. Nur anwenden können sie diese nicht.
Stattdessen haben sie eigene Strategien entwickelt. Da diese Strategien im Zahlenraum bis 100 durchaus zum richtigen Ergebnis führen, ist es für Lehrer der ersten und zweiten Klasse nicht leicht, ein Defizit zu erkennen. Zumal solche Schüler sich besonders anstrengen, um Eltern und Lehrer nicht zu enttäuschen. Beispielsweise werden die Finger einer Hand zu Hilfe genommen und diese unter dem Tisch versteckt. Oder Lösungen werden auswendig gelernt, vor allem beim Einmaleins. Doch diese Strategien versagen ab der 3. Klasse, wenn im Zahlenraum bis 1000 gerechnet wird.
Einen Rechenschwäche-Test zur Diagnose "Dyskalkulie - ja oder nein?" für Vorschulkinder oder Schulkinder erhalten Sie bei:
www.dyskalkulie-a.de
Institut für moderne Rechentherapie - München.
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